I ni sini – das neue Projekt von Kinder helfen Kindern

I ni sini heißt „Du und die Zukunft“. In unserem Projekt möchten wir Kindern in Mali eine gute Schulbildung ermöglichen und in ihre Zukunft investieren. Hierzu werden in Bamako und San zwei christliche Schulen gebaut. Vor Ort tragen malische Christen die Verantwortung für dieses Projekt.

Wer steht dahinter?

Kinder im Bund Freier evangelischer Gemeinden engagieren sich in ihren Kindergruppen (Kindergottesdienst, Pfadfinder, Jungschar, …) seit vielen Jahren finanziell und im Gebet für missionarische Projekte mit Kindern in verschiedenen Ländern. Dadurch werden Arbeiten vor Ort möglich gemacht, die ohne „Kinder helfen Kindern“ nicht laufen könnten. Die Kinder bekommen Einblicke in die weltweite Missionsarbeit und lernen das Leben von Christen in anderen Kulturen kennen.

Im Sommer 2016 haben wir das Projekt „Kaya ko!“ in Manila/Philippinen beendet. Jetzt unterstützen wir in den nächsten drei Jahren, in Zusammenarbeit mit der Allianz-Mission (AM) und dem malischen Kirchenbund (UEPEM, Partner der AM), den Bau von zwei christlichen Schulen in Mali.

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bis zum Schulanfang!

Mali ist ein Land mitten in Westafrika, das an sieben Länder grenzt: im Norden an Algerien und Mauretanien, im Osten an Niger und Burkina Faso, im Süden an die Elfenbeinküste, im Westen an Guinea und Senegal.

GrößeGröße: 1.240.000 km² (mehr als dreimal so groß wie Deutschland: 375.000 km²). Ein großer Teil des Landes ist Wüste. Der Niger, der bedeutendste Fluss Westafrikas, fließt in einem großen Bogen durch Mali.

Klima: Mali liegt in der Sahelzone, in der es häufig zu Ernteausfällen und Hungerkatastrophen kommt. Im Norden herrscht trockenes Wüstenklima, im Süden ist es oft feucht-heiß.

Einwohner: Es leben etwa 18 Millionen Menschen in Mali. Viele von ihnen sind sehr arm. Fast die Hälfte der Malier ist jünger als 15 Jahre.
Hauptstadt: In Bamako, das ist zugleich die größte Stadt des Landes, wohnen etwa 2,5 Millionen Menschen.

Sprache: In Mali gibt es ca. 50 nationale Sprachen, von denen die bedeutendste Bambara ist. Die offzielle Amtssprache ist Französisch.

Religion: Mali ist ein überwiegend muslimisch geprägtes Land.

Schule: In Mali…
…können ca. 33 % der Einwohner über 15 Jahre lesen und schreiben.
… werden ca. 77% aller Kinder in die Grundschule eingeschult, nur wenig mehr als die Hälfte von ihnen gehen auf eine weiterführende Schule.
… sind die Klassen in den staatlichen Schulen sehr groß. Mehr als 60 Kinder gehen in eine Klasse. Das macht das Lernen für jedes einzelne Kind sehr schwer. Oft fällt der Unterricht aus, unter anderem weil Lehrer streiken.
… haben christliche Schulen einen sehr guten Ruf in der Gesellschaft: es herrscht ein gutes Lernklima durch kleinere Klassen und kindgerechte Ausstattung. Bisherige Erfahrungen mit christlichen Schulen haben das Vertrauen der Eltern – auch der muslimischen – geweckt.

Unsere Ziele…

Wir möchten Kindern in Bamako und San eine gute Schulbildung durch kleinere Klassen und eine gute Lernatmosphäre ermöglichen. Dadurch werden sie befähigt, sich selbst eine Meinung zu bilden, gute Entscheidungen zu treffen und eine Perspektive für ihr Leben und ihr Land zu bekommen.

Den Kindern werden, egal welcher Religion sie und ihre Familien angehören, in der Schule christliche Werte vermittelt und sie lernen Gottes Liebe kennen.

Projekt-Plan

Auf einem Grundstück des einheimischen Kirchenbundes (Partner der Allianz-Mission) in Bamako-Niamana wird ab Februar 2017 in einem ersten Bauabschnitt eine Grundschule mit einer Vorschulklasse und den Klassen 1-3 gebaut und fertig eingerichtet. Die geplante Bauzeit beträgt 8 Monate. – Der Gebäudebau begann am 21. Februar und wurde am 25. Mai abgeschlossen. – Der Schulstart ist für Oktober 2017 geplant.

Über den Baufortschritt werden wir euch über unseren Newsletter und auf dieser Homepage informieren.

In der Stadt San nordöstlich von Bamako wird nach dem Schulstart in Bamako eine zweite Schule in gleichem Stil errichtet. Ein zweiter Bauabschnitt an beiden Standorten, eine Erweiterung der Schulgebäude, wird bei genügend Spendengeldern umgesetzt.